Nestbau in Fake-Uggs
Shownotes
Diese Folge ist zuerst bei Podimo erschienen. Dort bekommst du die Folgen immer 1 Woche früher und mit Video. Dafür einfach kostenlos Podimo-App downloaden & kostenlos testen: https://podimo.de/halbsowild _ ‘hab so wild’ ist da! Und Linella startet in Folge eins direkt mit einem ordentlichen Realitätscheck und nimmt uns mit in ihr aktuelles Gefühlschaos. Sie stolpert über ein völlig überteuertes Kuscheltier-Herz und landet nach einem dramatischen Unfall mit profillosen Fake-Uggs direkt in der Notaufnahme – inklusive peinlichem Skala-1-bis-10-Moment beim Arzt. Trotz Glatteis-Trauma bricht sie eine Lanze für den Januar und erklärt, warum der Winter eigentlich „arschgeil“ ist, wenn man endlich aufhört, ihn wie den Sommer zu behandeln. Ein Plädoyer für mehr Nestbau und weniger FOMO – eben alles halb so wild.
In der Podimo App findet ihr noch die Bonusfolge!
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute spreche ich darüber, warum ich in der Notaufnahme gelandet bin, was ich mir für ein überteuertes Kuscheltier gekauft habe und warum ihr aufhören solltet, den Winter zu hassen.
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu Halb So Wild.
00:00:15: Also diesen Satz habe ich glaube ich in den letzten Tagen sehr auf Formspiegel geübt.
00:00:18: Hallo und herzlich willkommen zu Halb So Wild, meinem Weekly Check-in.
00:00:22: Ich bin Linella und das hier ist mein eigener Podcast.
00:00:26: Könnt ihr es glauben?
00:00:26: Ich kann es doch nicht richtig glauben.
00:00:28: Also, ich bin ein bisschen aufgeregt, aber ich würde sagen, wir fangen hier erst mal einfach an.
00:00:32: Wir lernen uns doch erst mal kennen.
00:00:33: Ist doch wie ein erstes State jetzt zwischen uns.
00:00:35: Und ich bin die Person mit dem übergriffig großen Sprachanteil.
00:00:37: jetzt einfach, ihr müsst zuhören.
00:00:39: Also, ich... Ich bin jetzt hier bei Pottimo zu hören, jede Woche, jeden Freitag mit Video.
00:00:45: Wenn ihr das jetzt gerade nur hört, ihr könnt auch einfach mal ganz kurz, vielleicht wusstet ihr das noch gar nicht, dass ihr hier eine Videofunktion habt in dieser App, aber ihr habt die und ihr könnt jetzt nicht nur mich sehen, dafür wird es sich schon lohnen.
00:00:55: Aber auch dieses tolle Set, wollt ihr euch hier mal kurz umgucken, wie schön ist es bitte eingerichtet.
00:00:59: Keins dieser Bücher hab ich gelesen, wollte ich nur sagen.
00:01:02: Ich kann da direkt transparent sein, aber ... Wir wollen ja so rüberkommen, als wären wir hier eine belesende Person.
00:01:07: Denn in diesem Podcast soll es um ganz, ganz viele tolle Sachen gehen, aber erst mal Step-für-Step.
00:01:12: Also, ich habe mir hier ein paar Notizen gemacht, da werde ich mich dran langhangeln und wir werden uns hier durch die erste Folge manövrieren.
00:01:18: Ich bin sehr zuversichtlich.
00:01:19: Also, vielleicht bin ich euch ja in der Podcastapp eures Vertrauens Podimo direkt reingespült worden, dann freue ich mich, falls ihr uns noch gar nicht kennt.
00:01:26: Vielleicht, und das halte ich für ein bisschen wahrscheinlicher, kennt ihr mich aber von sozialen Medien.
00:01:32: von Instagram oder TikTok.
00:01:34: Vielleicht bin ich euch als die Prinz Lauer Bergmutter im Kopf oder so.
00:01:37: Ich mache nämlich lustige Videos im Internet, finde ich.
00:01:40: Ich finde sie lustig.
00:01:41: Und paar andere Leute finden sie auch noch lustig.
00:01:43: Und jetzt hat mir mein Geldungsbedürfnis ins Ohr gehaucht.
00:01:44: Im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:01:58: Ganz genau, ich glaube, hier wird es im Vergleich zu meinen Profilen im Internet ein bisschen persönlicher.
00:02:04: Ich werde mich nicht immer nur hinter so Sketchen verstecken, sondern ich erzähle euch auch mal ein bisschen, was in meinem eigenen Kopf abgeht.
00:02:09: Was sind meine Meinungen und meine Takes zu den verschiedenen Sachen?
00:02:13: Aber wir machen mal ein bisschen kurz Orga.
00:02:14: Das ist wie die erste Orga-Stunde nach den Winterferien jetzt hier.
00:02:18: Denn ich erzähle euch jetzt mal kurz, was dieser Podcast denn überhaupt so ist.
00:02:21: Also, ich hatte mal ein tolles Format.
00:02:25: Oder ich hab's immer noch.
00:02:26: Das ist eine Lüge, ich hab's immer noch.
00:02:27: D.h.
00:02:28: Dinge, die nicht so deep sind.
00:02:29: Und hab ich über Sachen gesprochen, die eben nicht so deep sind, wie man vielleicht auf den ersten Blick denkt.
00:02:35: Entweder Sachen, wo man sich total drüber aufregt oder immer wieder dran hängen bleibt, keine Ahnung.
00:02:40: Wenn man sich wahnsinnig aufregt, was letzte Woche bei Temptation Island oder so in der finalen Folge ... Da kann man sich drüber aufregt, muss man sagen.
00:02:47: Aber wenn man sich über Sachen aus dem Reality-TV aufregt und das mit in sein Leben nimmt und dann schlecht gelaunt durch den Tag geht, dass man dann mal kurz wieder eincheckt und sagt ... Es ist eigentlich wirklich nicht so deep.
00:02:57: Wir können einfach unser Leben weiterleben, wie es ist.
00:02:58: Oder dass man sagt, ich möchte unbedingt mit Social Media anfangen, aber ich weiß nicht, wo meine Nische ist.
00:03:03: Habe ich in einem Video mal gesagt, Leute, ihr braucht keine Nische, ihr könnt einfach anfangen, es ist nicht so deep.
00:03:07: Und aus diesem Format hat sich die deutsche Übersetzung davon quasi ergeben, halb so wild.
00:03:13: Genau um die Sachen soll es hier nämlich gehen, dass ich über Dingespreche, die eben am Ende meistens halb so wild sind und gar nicht so hochtramt, wie man vielleicht denkt.
00:03:22: Damit ich mich hier aber von A nach B hangeln kann, hat diese Folge natürlich eine Struktur.
00:03:27: Also hat dieser Podcast generell eine Struktur.
00:03:29: Es gibt Formate, vielleicht merkt ihr ab der zweiten Folge gar nicht mehr, dass es diese Formate gibt, weil ich da so durchrausche mit euch und ihr euch einfach einen Kaffee nehmt und mir zuhört.
00:03:40: Aber ich kann euch mal kurz erzählen, was ich mir hierbei gedacht habe.
00:03:42: Das ist ja, da steckt ja konzeptioneller Arbeit hinter, redaktioneller Arbeit.
00:03:46: Denn ich habe mir Format überlegt.
00:03:48: Diese Podcastfolge soll immer losgehen mit einem KW Update.
00:03:51: KW steht nicht, so wie es häufig gedacht wird, für Königsrustehausen.
00:03:54: Es steht für Kalenderwoche.
00:03:56: Ich möchte euch also erzählen, was so ... Bei mir abging in der letzten Woche.
00:04:00: Was ist hier so passiert?
00:04:00: Da hab ich heute auch schon einiges zu berichten auf jeden Fall.
00:04:03: Um dann soft in mein Take der Woche überzugehen.
00:04:07: Ich hab mir ein Thema immer rausgesucht.
00:04:09: Vielleicht auch manchmal mehrere, aber ich denke erst mal ein Thema pro Woche.
00:04:13: Worüber ich mit euch reden möchte, was mir vielleicht über den Weg gelaufen ist, worüber ich mich vielleicht, worüber ich mir auf jeden Fall Gedanken gemacht hab und wo ich meine Gedanken mit euch so teilen möchte.
00:04:23: Das ist ... Die Idee von diesem Podcast.
00:04:27: Und ich glaube, wir können ja einfach mal reingehen, damit wir nicht über den Podcast sprechen, sondern ihr den Podcast direkt hören könnt.
00:04:33: Ganz generell gibt es auch immer noch einen Bonusteil im Anschluss.
00:04:37: Da sage ich aber später noch was zu.
00:04:38: Das ist abgesetzt von dieser kostenlos hörbaren Folge jede Woche.
00:04:43: Aber dazu später mehr.
00:04:44: Wir wollen jetzt einfach mal auch direkt anfangen hier.
00:04:45: Also.
00:04:46: Der erste Pfeiler von diesem Podcast ist, wie gesagt, das KW-Update.
00:04:51: Ich sag euch, was diese Woche abging.
00:04:52: Und da hab ich auch ... Wir kennen uns noch gar nicht so richtig, aber ich hab direkt ... Ich brauch direkt euren Rat, denn ... Folgendes.
00:04:58: Ich habe ... Also jetzt, pass drauf, es geht los.
00:05:02: Ich bin ... Ich würde nicht sagen, ich bin eine spirituelle Person, aber irgendwie bin ich es halt doch und ich stehe mich auch nicht mehr dafür.
00:05:09: Ich sage auch gerne, was ich für ein Sternzeichen habe, wenn ihr meinen Ascendent auseinander nehmen wollt.
00:05:12: Ich bin Krebs, im Ascendent bin ich Waage und Mondzeichen ist Fisch.
00:05:17: Macht damit, was ihr wollt.
00:05:19: Aber bringt mich nicht zum Wein.
00:05:20: Ich bin eine sensible Person, offensichtlich nach diesen Sternkonzellationen.
00:05:23: Wie dem auch sei.
00:05:24: Ich mag Symboliken.
00:05:27: Ich achte auf die kleinen Dinge.
00:05:28: Wenn mir jetzt hier auf dem Weg zum Podcaststudio eine schwarze Katze über den Weg gelaufen wäre, hätte ich vielleicht gedacht, gut, ist das ein schlechtes Omen vielleicht.
00:05:36: Jetzt habe ich aber gedacht, ich kann mir auch künstlich mal einen Glücksbringer vielleicht selber besorgen.
00:05:42: Ich hab gedacht, ich kann mir, jetzt ist heute ein großer Tag.
00:05:44: Ich bin aufgeregt, heute ist ein großer Tag, mein erster eigener Podcast.
00:05:48: Meine erste Folge, alle sind hier am Rumwuseln.
00:05:50: Und ich möchte mir dann ein Glücksbringer kaufen.
00:05:53: Und dann bin ich in ein Büchergeschäft gegangen, genau.
00:05:57: Und wollte mir da noch ein Notizbuch holen.
00:06:00: Und wollte auch noch für meine gute Freundin Sarah.
00:06:02: Wir haben uns gestern getroffen, hab ich auch noch ein Buch gekauft.
00:06:04: Und habe dann ein Kurscheltier gefunden.
00:06:08: Ich zeig's euch.
00:06:13: Ich zeige es euch für diejenigen, die zugucken.
00:06:15: Ich beschreibe es, was ich hier sehe für diejenigen, die nur zuhören.
00:06:19: Ich halte ein rosanes kleines Herz in der Hand.
00:06:22: Ich würde sagen, es passt ziemlich genauso in zwei Hände.
00:06:25: Es ist nicht besonders groß.
00:06:27: Es hat so süße kleine Füße.
00:06:28: Es hat ein süßes kleines Gesicht.
00:06:31: Menschen, denen Jelly Cats was sagen, die werden jetzt ein besseres Bild vor Augen haben.
00:06:36: Das ist ein süßes, kleines Herz.
00:06:37: Es fühlt sich ein bisschen an wie so ein Wärmekissen.
00:06:41: Und ich hab das gesehen und hab gedacht, doch, ja, das ist ... irgendwie macht das was mit mir.
00:06:45: Das find ich schön.
00:06:46: Das gibt mir ein gutes Gefühl.
00:06:47: Ich glaub, das wird jetzt mein Podcast, vielleicht auch ein Maskottchen, hab ich direkt gedacht.
00:06:51: Ich hab groß gedacht, versteht ihr, dass wir uns darüber so wiederfinden.
00:06:54: Dann hab ich gedacht, das nehm ich einfach mal mit.
00:06:58: Und hab mich dann angestellt an die Kasse.
00:06:59: Wie gesagt, ich wiederhole noch mal ein Buch für meine Freundin Sarah.
00:07:04: Da ging's um Katzen, es hat fünfzehn Euro gekostet.
00:07:06: Sarahs hat sich gehört, aber es hat fünfzehn Euro gekostet.
00:07:09: Dann hab ich mir ein Notizbuch gekauft.
00:07:11: Wie viel soll's gekostet haben?
00:07:12: Zehner?
00:07:12: Weiß ich nicht.
00:07:13: Und dann, wie ich bin, bin ich an die Kasse gegangen.
00:07:15: Dann hat der Mann das abgerechnet.
00:07:16: Er hat gesagt, siebenundsiebzig Euro bitte.
00:07:21: Ich hab gesagt.
00:07:23: Mhm.
00:07:24: Okay, ist mir alles aus dem Gesicht gefallen.
00:07:26: Was hab ich gesagt?
00:07:27: Natürlich das einzig Richtige.
00:07:28: Mit Karte bitte, hab ich natürlich gesagt.
00:07:30: Und hab gezahlt und bin dann rausgegangen und habe gesehen, dass dieses fermale Deite-Kuscheltier... ...dreiunddreißig Euro gekostet hat.
00:07:40: Entschuldigung?
00:07:42: Also, ich war nicht mal irgendwelche Steif-Kuscheltiere kosten so viel.
00:07:46: Ich find das unerhört.
00:07:47: Das ist nicht mal so groß wie ne... Das ist nicht mal so groß wie ne... Das ist... Ich bin sprachlos gewesen.
00:07:55: Dreiunddreißig Euro?
00:07:56: So, folgende Situation.
00:07:58: Es ist, falls ihr es googlen wollt.
00:07:59: Da steht hinten drauf, my name is Colette Hart-Macaron.
00:08:03: So, please look after me.
00:08:05: Enttöpe ich, dass ich wieder lese.
00:08:06: Also, ich habe ... Zitternd, das bezahlt.
00:08:11: Dreiunddreißig Euro für ein Kuscheltier ausgegeben.
00:08:14: Und hab dann draußen gesagt, das muss ich zurückgeben.
00:08:16: Also ich muss ja morgen wieder hingehen, muss dieses Kuscheltier zurückbringen.
00:08:19: Und jetzt kommt das Dilemma.
00:08:21: Ich kann doch nicht einen von mir selbst aus erkohrenen Glücksbringer zurückgeben.
00:08:25: Dann gebe ich doch sinnbildlich das Glück zurück.
00:08:28: Also ich kann doch nicht jetzt, denn unter welchem Stern soll dann dieser Podcast stehen, frag ich mich.
00:08:34: Aber ich kann auch nicht als erwachsene Person ein Eurokuscheltier hier haben.
00:08:37: Einfach als Deko, was im Zweifel meinen Hund findet und zerfetzt.
00:08:41: Also deswegen jetzt die Frage.
00:08:43: Ihr seht, ich hab's noch verpackt.
00:08:44: Die Füße, oder ihr hört's vielleicht auch meinetwegen nur, die Füßlein sind noch verpackt.
00:08:49: Das Schild ist noch dran.
00:08:51: Und jetzt möchte ich, dass ihr mir sagt, ganz ehrlich, auch ein bisschen wohlwollend.
00:08:55: Soll ich das zurückgeben oder nicht?
00:08:57: Ich weiß es nicht.
00:08:58: Es fühlt sich falsch an denen zu behalten, aber es fühlt sich auch falsch an denen zurückzugeben.
00:09:01: Ich glaube, ihr könnt auch schon hier abstimmen in dieser App, oder?
00:09:04: Kann man das nicht machen?
00:09:05: Ja, Karthi nickt.
00:09:06: Karthi nickt, ihr könnt abstimmen.
00:09:08: Vielleicht könnt ihr ja sagen, ob das jetzt unser Allgemeiner Podcast Glücksbringer sein soll oder ob ich den zurückgeben soll, weil irgendwie fühlt sich das komisch an denen zu behalten.
00:09:15: Aber weiß ich nicht.
00:09:18: Müsst ihr jetzt mal sagen.
00:09:19: Gut, das war auf jeden Fall fast das Spannende, was mir diese Woche passiert ist.
00:09:22: Die andere spannende Sache, die mir diese Woche passiert ist, ich hab auf Instagram Kund getan, dass ich eine Hündin habe und hab die quasi dem Internet gezeigt.
00:09:30: Leni heißt die, die schläft dann tatsächlich auffällig ruhig, hätte ich nicht gedacht.
00:09:34: Aber kann sein, dass ihr sie nachher noch mal seht, wenn ihr den Videopodgas angeschaltet habt.
00:09:37: Nun hab ich also dem Internet gesagt, ich bin Hundemutter geworden.
00:09:43: Ich hab sie aus einem Shelter in Rumänien und hab da so ein bisschen darüber erzählt.
00:09:46: Es war herzergreifend.
00:09:48: Menschen haben darauf reagiert.
00:09:49: Es war ganz, ganz toll.
00:09:50: Hat mich sehr gefreut.
00:09:51: Ich werd aber also gerade warm mit diesem Hund.
00:09:54: Wir gern uns noch nicht so lange.
00:09:56: Und dann wollte ich mit ihr spazieren gehen.
00:09:58: Ich weiß nicht, vielleicht haben es einige mitbekommen.
00:09:59: Es hat ein bisschen geschneit in Berlin, war ein bisschen kalt.
00:10:02: Und dann haben wir einen Waldspaziergang gemacht und dann bin ich ... Mit meinem kleinen Hund, da langgegangen sie es auch komplett Ton in Ton, mit dem Schnee, sie ist komplett weiß.
00:10:11: Also, es war herrlich.
00:10:13: Es war wie diese eine tolle Szene bei drei Haselnüsse für Aschenbrödel, wo sie da lang reitet.
00:10:17: So hab ich gefühlt.
00:10:18: Nur mit meinem winzigen kleinen Hund, der so groß ist wie eine Katze.
00:10:21: Toll.
00:10:22: Dann sind wir da langspaziert, genau.
00:10:24: Und irgendwann hab ich, weil ich gedacht hab, man muss natürlich im Winter ... Man muss natürlich im Schnee die Plateau-Ackboots, Fake-Ackboots ... Jetzt hört auf, kommentiert gar nicht erst.
00:10:33: Die Fake-Ackboots ... tragen im Schneeknöchel hoch.
00:10:39: Was ist passiert, das Einzige, was da passieren kann?
00:10:42: Ich bin natürlich ganz doll umgeknickt.
00:10:44: So schlimm umgeknickt, dass ich ... Jetzt komm ich mir so dramatisch vor, dass ich geschrien hab im Wald alleine.
00:10:52: Sie natürlich Angst gekriegt, weggelaufen.
00:10:54: Ich konnte ja nicht hinterherlaufen.
00:10:56: Selbst wenn ich nicht umgeknickt wäre, hätte ich nicht hinterherlaufen können, weil Surprise-Ackboots haben gar kein Profil.
00:11:01: Also, man kann nicht rennen mit denen im Schnee.
00:11:04: Ich versucht ihr hinterher, sie weg.
00:11:06: Ich geweint mit dem ungeknickten Fuß, hab gedacht, es ist auf jeden Fall gerissen.
00:11:12: Es ist sofort ganz dick geworden, hab gedacht, wie macht man das denn?
00:11:15: Wie machen denn Leute das, die auf einmal, keine Ahnung, eine Krücke haben und ein Hund haben?
00:11:20: Oder so wie ich im dritten Stock wohne, wie soll man das denn machen?
00:11:24: Na ja, bin ich sehr dramatisch, sehr dramatisch.
00:11:27: wieder zurückgang zu meinem Vater.
00:11:29: Hab mich gefreut, dass ich in eine Automatikwagen fahre, sodass ich den linken Fuß einfach ... stehen lassen konnte, habe das einzig richtige getan, was mir meine Mutter, meine Mutter wäre stolz auf mich.
00:11:38: Mama, ja, ich bin in die Notaufnahme gefahren, genau.
00:11:41: Ich war mir nämlich sicher, dass das gerissen ist.
00:11:43: Bin ich da hingefahren, bin so dramatisch da ausgestiegen aus dem Auto, gesagt wirklich, ich weiß nicht alle, die jetzt hier gerade sitzen.
00:11:53: Nach dem Triage-System sollte ich als erstes direkt zum Chefarzt durchgehen können, weil mein Band ist gerissen.
00:12:00: Doppelseitig wahrscheinlich.
00:12:01: Links und rechts.
00:12:02: Es war so schlimm und ich bin wirklich keine schmerzempfindliche Person.
00:12:06: Und, ja, na ja, wie dem Ausseil, dann bin ich da, hab ich mich da vorgestellt, dann wurde da erst mal so eine erste Annamnese gemacht und dann wurde ich mal richtig wieder auf den Bund der Tatsachen zurückgeholt.
00:12:14: Weil dann wurde ich gefragt, Skala eins bis zehn, wie hoch ist denn der Schmerz?
00:12:18: Ich setz an, will sagen, schon ne Acht.
00:12:23: Was völlig übertrieben ist, ich schäme mich auch eigentlich dafür, weil ich glaube ne Acht, so Geburtsschmerz oder so.
00:12:29: oder bei Lebendigen bleibt verbrannt werden oder so, das Schreckliche.
00:12:32: Ich hatte, war kurz vor acht zu sagen.
00:12:33: Dann hat er gesagt, ja, also, ne Fünf, noch mal als Einordnung, ne Fünf ist, wenn man sich richtig doll den C stößt, sodass man sich erst mal auf den Boden setzen muss und das veratmen muss.
00:12:44: Das wär ne Fünf.
00:12:45: Wie gedacht, ja, gut, dann ist es ne Fünf.
00:12:49: Also, dann ist es nicht so schlimm wahrscheinlich.
00:12:53: Muss sich anderthalb schon warten, genau.
00:12:55: War dann bei nem Arzt da.
00:12:57: Und jetzt bin ich ja in nem Alter.
00:13:01: Und ich bin jetzt in einem Alter, da sind Menschen, die man so im everyday life begegnet, so alt wie ich.
00:13:05: Das kenne ich noch nicht so lange.
00:13:06: Meistens waren die Leute noch älter und jetzt sitzt mir überall so ein Arzt, der wahrscheinlich nur unbedeutend älter ist als ich.
00:13:12: Und ich habe mich wirklich gefühlt wie eine... Alte desolate Frau, weil ich da so rumhumpeln musste, weil der noch gesagt hat, können Sie mal den Fuß anheben.
00:13:20: Ich das nicht konnte, im Sitzen meine Hüfte wehgetan, und hab gedacht, jetzt darf ich nicht so zittern dabei, wenn ich meinen Bein so hoch halte.
00:13:26: Nur damit er sich das wirklich für dreißig Sekunden anguckt, kurz abtastet und sagt, also gerissen ist da auf jeden Fall nichts.
00:13:33: Also vielleicht überdehnt, gebrochen auch auf gar keinen Fall.
00:13:37: Also, Sie sollten den wieder belasten.
00:13:39: ab jetzt den Fuß, weil sonst ... Sie müssen wieder anfangen, den zu belasten, den Fuß.
00:13:44: Ich hab gesagt, ich kann den nicht belasten.
00:13:46: Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass das gerissen ist.
00:13:49: Naja, hab ich darauf bestanden, wie eine Irre, dass man das räumt.
00:13:53: Genau, komplett perfekter Fuß.
00:13:55: Hätte man als Vorherbild vor einem Bänderes, hätte man meinen Fuß daneben halten können.
00:14:00: Da hab ich kurz das Glatteis und den Schnee verflucht, obwohl ich das eigentlich schön finde.
00:14:04: Aber da hab ich kurz gedacht, ja ... Das Wetter hat sich gut mit mir gemeint.
00:14:09: Spoiler Alarm.
00:14:09: Ich kann heute schon wieder sehr gut laufen.
00:14:12: Ich könnte wahrscheinlich schon Trampolin springen.
00:14:14: Es war alles in Ordnung.
00:14:14: Ich hab kurz gedacht, ja, das Jahr ist jetzt gelaufen.
00:14:17: Aber war zum Glück nicht so.
00:14:18: Aber das war bisher meine Woche.
00:14:21: Ihr merkt das Thema Schnee und Winter hat sehr viel Raum in meinem Kopf eingenommen.
00:14:25: Und ich hab auch gemerkt, und darum soll es heute in dieser Folge gehen, dass das bei allen, die mir so auf den sozialen Medien, bei allen, bei euch ... Auch ein Thema ist gerade.
00:14:35: Nicht nur weil es so super kalt war oder weil hier überall in Berlin der Strom auf einmal ausgefallen ist, sondern weil ich auch eine Fragerunde gemacht habe auf Instagram und dann ganz häufig die Frage bei mir reinkam, wie gehst du denn mit so Winterblues um?
00:14:47: Also, um ehrlich zu sein, wurde ich eher gefragt, wie ich mit Winterdepression umgehe.
00:14:52: Ich würde es irgendwie eher Winterblues nennen wollen, Depression klickt immer nach so einer Diagnose, aber Winterblues ist das, was im Volksmann, glaube ich, als Winterdepression betitelt wird.
00:15:00: Und da wurde ich häufig gefragt, was man denn da so machen könnte.
00:15:06: dagegen, weil der Januar und der Februar so ne Kackmonate sind und wie man das übersteht und noch die Zeit bis irgendwie zum Frühling oder sowas rumkriegt.
00:15:16: Ja, ich habe gemerkt, das ist wohl doch offensichtlich immer noch die allerunbeliebteste Zeit überhaupt im Jahr.
00:15:21: Leute hassen Januar und Februar.
00:15:23: Leute hassen, dass es so wenig Licht gibt und so wenig Interaktion gibt und haben, glaube ich, alle einen kollektiven saisonalen Vitamin D-Mangel und sind deswegen erstmal per se schlecht gelaunt.
00:15:35: Und deswegen möchte ich heute darüber sprechen, denn Hot Take, könnt ihr auch gerne direkt rausklippen für Instagram, Januar und Februar, sind affengeile Monatsche, Leute.
00:15:45: Das sind... Das sind wirklich tolle Monate.
00:15:48: Ich würde mich sogar so weit aus dem Fenster lehnen und sagen, das ist eine der wichtigsten Zeiträume im ganzen Jahr.
00:15:53: Und möchte damit niemanden provozieren, erinnert euch, der Podcast heißt halb so wild.
00:15:59: Es soll sich ja eigentlich nur anhören wie eine große kollektive Umarmung, anfühlen wie eine große kollektive Umarmung und eigentlich wie eine Sprachnachricht von einer guten Freundin, die euch für einen guten Moment aufhebt.
00:16:08: Deswegen hört mir jetzt erst mal zu.
00:16:10: Nicht auf anderthalbfache Geschwindigkeitsstellen.
00:16:12: Erst mal zuhören.
00:16:13: Also.
00:16:15: Die meisten finden Januar und Februar, den Anfang des Jahres.
00:16:18: Und alles, was damit einhergeht, total kacke.
00:16:21: Und ich kann das nicht verstehen.
00:16:22: Ich bin auch riesengroßer Neujahrsvorsitzefan.
00:16:26: Ich hab zum Beispiel dieses Raunechte-Ding gemacht.
00:16:28: Kennt ihr das?
00:16:29: Ich weiß nicht, ob ihr das kennt.
00:16:30: Ich erklär's ganz kurz, das ist so ... Wie ich am Anfang wirklich gesagt habe, ich bin keine spirituelle Maus.
00:16:37: Und jetzt fange ich in der ersten Folge an, darüber zu reden, dass ich irgendwelche Zetteln nachts verbrannt habe.
00:16:41: Also, Raunechte bedeutet, dass man sich in der Zeit zwischen Weihnachten und dem, ich glaube, sechsten Januar, da schreibt man sich dreizehn Wünsche und Vorsätze auf fürs neue Jahr.
00:16:52: Und in jeder Nacht verbrennt man blind quasi einen Zettel.
00:16:55: Und da kümmert sich dann ... Das Universum drum, dass diese Sachen in Erfüllung gehen.
00:16:58: Und der eine Zettel der übrig bleibt, das ist die Aufgabe, die man selbst für das Jahr hat.
00:17:04: Die muss man sich quasi selber vornehmen.
00:17:06: Und ich liebe sowas.
00:17:08: Ich liebe diese Dramatik.
00:17:09: Ich liebe, dass man sich dann draußen bei Minustemperaturen hinstellt und in so einer kleinen Schale so ein Zettel verbrennt.
00:17:14: In der Hoffnung, dass mein einen Quadratmeter bei Kong nicht irgendwie abhackelt.
00:17:17: Und ich hab an Weihnachten gedacht, meine Familie, die ist ... Die ist offen.
00:17:23: Die hört sich auch alles an.
00:17:24: Aber ich will trotzdem nicht die eine Verrückte aus Berlin sein, die noch mal um Mitternacht bei Vollmond rausgeht und um so ein kleines Lagerfeuer rumtanz.
00:17:31: Deswegen hab ich gedacht, ich schleich mich mal kurz raus.
00:17:34: Muss ja keiner mitbekommen.
00:17:35: Ich verbrenne es ja einfach noch so ein Zettel.
00:17:36: Und wer hat mich natürlich erwischt dabei?
00:17:38: Mein Vater.
00:17:39: Mein Vater hat mich angeschaut und gesagt, wo willst du jetzt hin?
00:17:42: Wir haben abgeschlossen schon.
00:17:43: Ich sag, ja, es fragt mich, ich muss noch so ein Zettel verbrennen.
00:17:48: Und er sagt, ach so, stimmt dich auch?
00:17:50: weil er die Rauneichter auch gemacht hat, fand ich süß.
00:17:53: Fand ich süß?
00:17:54: Habe ich mit meinem Vater zusammen da draußen gestanden, in Schlafanzukose und in einer ganz dicken Jacke haben wir zusammen unsere Zettel da verbrannt.
00:17:59: Naja, auf jeden Fall habe ich jetzt meine Aufgabe, die ich für dieses Jahr habe.
00:18:03: Ich hasse sie, aber es ist egal, muss mich mir halt jetzt drum kümmern.
00:18:06: Und wie die mir auch sagen, ich möchte sagen, Vorsätze sind was Tolles.
00:18:09: Denn folgende Situationen.
00:18:11: Januar und Februar sind großartige Abschnitte und ich werde euch jetzt Mund tot machen.
00:18:16: Ihr werdet danach Januar, Februar Fans sein.
00:18:19: Lasst euch das mal ganz kurz gesagt sein, denn ihr habt eine ganze Seite nur darüber, hier in diesem tollen Buch.
00:18:24: Folgende Vorteile bringen Januar und Februar mit sich.
00:18:28: Punkt Nummer eins.
00:18:30: Ihr könnt euren Schlafrhythmus in Griff kriegen.
00:18:32: Ich weiß, das klingt erstmal langweilig, aber hört mir erstmal zu.
00:18:36: Januar und Februar sind ... Gesellschaftlich akzeptierte Bettzeiten.
00:18:40: Es ist ganz früh dunkel und spätestens ab April wird bei euch allen wieder die FOMO kicken und sich über die ersten Sonnenstrahlen auf eurer Haut damit einimplantieren.
00:18:51: Und ihr könnt jetzt noch die Gunst der Stunde nutzen, das ihr irgendwie sagt.
00:18:55: Ich kann mich auch einfach schon mal um einundzwanzig Uhr, auch wenn es ein bisschen kontrovertätiv ist, um einundzwanzig Uhr bedfertig machen, zur Ruhe kommen, ein Teechen trinken, weil im April trinke ich auch kein Thema, ich bin ja nicht wahnsinnig.
00:19:06: Und kann mich so ein bisschen mit meiner Bettzeit neu arrangieren.
00:19:11: Ich weiß, es klingt wie ein Spießerargument, aber das ist, überlegt euch das mal ganz kurz.
00:19:15: Das wollt ihr im Juli nicht machen, das müsst ihr jetzt machen.
00:19:18: Und man kann, glaube ich, nach dreißig Tagen immer eine gute Routine etablieren, ich glaube, soll ich das mal gehört.
00:19:23: Und deswegen fangt euch damit jetzt schon mal an.
00:19:25: Ihr müsst Energieressourcen auftanken jetzt im Winter.
00:19:29: Denn Punkt Nummer zwei meiner großen Januar Februar sind Arschgeile Monateliste.
00:19:35: Die heißt genauso, die habe ich mir so aufgeschrieben.
00:19:37: Ist folgender Satz.
00:19:38: Ich könnte jetzt sagen, ich habe ein Artikel gelesen.
00:19:41: Richtig ist, ich habe ein Instagram-Post gesehen, der Stand ist drauf.
00:19:45: Und zwar in der folgende Satz.
00:19:47: Obacht.
00:19:48: Vielleicht dramatische Musik auch drunterlegen bei Instagram.
00:19:53: Ihr seid erschöpft vom Winter.
00:19:55: Weil ihr ihn wie den Sommer behandelt.
00:20:00: Erstmal sagen lassen.
00:20:01: Ihr seid erschöpft vom Winter, weil ihr ihn wie den Sommer behandelt.
00:20:04: Und das stimmt.
00:20:05: Ihr versucht gerade ... Ihr habt eine Erwartungshaltung an diesen Monaten, wollt wissen, was kann man gegen Winterblues machen?
00:20:13: Soll ich das und das machen?
00:20:14: Soll ich in Urlaub fahren?
00:20:15: Soll ich hier wegfahren?
00:20:17: Das könnt ihr auch alles machen.
00:20:18: Aber ihr müsst ... Das soll ... Winter soll gar nicht so sein.
00:20:22: Winter soll eigentlich ... Nestbau sein.
00:20:25: Winter soll wieder aktives Wohnen zu Hause sein.
00:20:28: Wieder verstehen, warum ihr Eindritte eures Gehaltes für eure Wohnung ausgeben müsst.
00:20:32: Das soll Winter.
00:20:34: Winter möchte nämlich nicht, wie ich das jetzt war, menschliche finde ich toll.
00:20:38: Winter möchte das gar nicht.
00:20:40: Aber Winter möchte ja eigentlich Ruhephasen und sich mal wieder neu ordnen.
00:20:46: Zum Beispiel ist für mich immer im Wintertotaleprojektphase.
00:20:50: So, ich möchte meine Wohnung umstellen.
00:20:52: Ich möchte, ich möchte das natürlich nicht.
00:20:54: Ich hasse das.
00:20:54: Aber das ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür.
00:20:56: Ich möchte meinen Kleiderschrank aussortieren.
00:20:58: Ich möchte eine Morgenroutine in meinem Leben etablieren, ohne dass es eine toxische Clean Girl, Five AM Club Morgenroutine ist.
00:21:06: Möchte ich mir vielleicht einfach überlegen, will ich eine Person sein, die morgens als allererstes eine halbe Stunde in der Tageslichtlampe guckt?
00:21:14: Keine Ahnung.
00:21:14: Das sind Sachen, die man sich jetzt in dieser ... Projektphase im Winter mal vornehmen kann, ohne dass man den Druck hat, quasi Heizu performen und sozial zu interagieren die ganze Zeit.
00:21:28: Also ich finde irgendwie, dass es voll entlasten sein kann, wenn man sich mal vor Augen führt, dass Sommer ... dass das Sommer mehr im Außenschad findet und Winter einfach mehr bei sich zu Hause, dass man auch mal wieder wohnen, einfach romantisieren kann.
00:21:40: Eine Kerze anmachen kann.
00:21:42: Ich hab das ganze Jahr über so ein ... wie heißen die scheiß Kerzen von IKEA?
00:21:50: Stabkerzen.
00:21:51: So, diese komischen Standardkerzen von IKEA.
00:21:54: Die liegen das ganze Jahr rum und ab Dezember muss ich einmal in der Woche so eine neue Packung kaufen.
00:21:58: Weil ich dann auf einmal mir das schön mache zu Hause und wieder erkenne, dass ich gerne eingezogen bin.
00:22:03: So.
00:22:04: Dafür ist der Winter gut.
00:22:05: Der möchte nicht so high perform.
00:22:07: Man muss auch ein bisschen mit seiner Energiehaushalten.
00:22:09: Ihr müsst euch nicht auf einmal sofort euch auf den Marathon vorbereiten, wenn ihr eigentlich merkt, ab einundzwanzig, äh, ab einundzwanzig, ab sechzehn Uhr stellt sich euer Körper eigentlich schon auf die Bettzeit ein.
00:22:22: Also, man kann sich auch ein bisschen selber den Druck rausnehmen.
00:22:25: Wie gesagt, ich mag's, Vorsätze zu haben, aber das muss nicht alles auf einmal passieren.
00:22:30: Ich sag zum Beispiel auch, Bei mir fangen Vorsitz auf jeden Fall nicht am ersten Januar an.
00:22:33: Die fangen irgendwann jetzt so an, step by step.
00:22:37: Man kann ja jetzt dann auch erst mal am ersten Februar noch mal neu einchecken.
00:22:40: Weil wie viel Druck soll denn eine Woche tragen?
00:22:42: Also das kann ja niemand, kann ja keiner aushalten.
00:22:45: Ich glaube auch, der statistisch gesehen traurigste Tag im Jahr ist der erste Montag im Januar.
00:22:54: Also der erste, ich glaube, es war dieses Jahr, der fünfte Januar.
00:22:57: Das ist, ich glaube, es heißt Blue Monday.
00:23:01: Und das ist statistisch gesehen der traurigste Tag des Jahres, was auch wieder viel darüber aussagt.
00:23:06: Unter welchen Bedingungen wir arbeiten.
00:23:07: vielleicht, wenn das einfach ab dem Moment, wo wir wieder zu arbeiten müssen, alles scheiß ist.
00:23:11: Aber natürlich ist das ein Scheiß-Tag, weil man irgendwie noch vielleicht restverkatert ist, jetzt schon mit acht Vorsätzen gebrochen hat, sich doch so große Dinge vorgenommen hat, dass Jim Abo noch nicht einmal eingelöst hat oder im Jim steht und ... an keinem Gerät dran kommt, weil es so voll ist.
00:23:27: Man kann ja auch erst in Woche drei starten oder auch mal eine Mittwoche.
00:23:30: Das muss ja alles gar nicht so sein.
00:23:31: Aber ich möchte sagen, hört auf, die Ansprüche an den Winter zu haben, die ihr an den Sommer habt.
00:23:36: Das Jahr ist dafür da und ihr seid auch dafür da, verschiedene Jahreszeiten zu durchleben, möchte ich sagen.
00:23:41: So.
00:23:42: Und die letzte Sache ist, jetzt ist, das habe ich gerade schon angerissen, jetzt ist gerade Konzeptionsphase.
00:23:48: Also man kann sich jetzt mal die Fragen stellen, wo soll denn überhaupt das Jahr hingehen?
00:23:52: Wo möchte ich dann am Ende landen?
00:23:54: Nicht mit endlos großen Zielen, aber man kann auch, wenn man es verpasst hat, im Dezember sich im Vision-Bord zu basteln, das zu seinem Januar-Februar-Projekt machen.
00:24:03: Wer bin ich denn überhaupt?
00:24:04: Was möchte ich vor allem?
00:24:06: Was habe ich für Antiforsätze?
00:24:07: Mit welchen Sachen möchte ich gar nicht anfangen?
00:24:09: Man kann diese Messlatte ein bisschen tiefer ansetzen, wenn man den Januar-Februar als den Start ... Den Staat vom Jahr quasi empfindet nicht nur den ersten Ersten.
00:24:21: Natürlich findet ihr das, es ist ein Scheiß-Tag.
00:24:24: Am ersten Ersten habe ich Essen bestellt, meine Wohnung nicht aufgeräumt und der Müll vom letzten Jahr statt noch da.
00:24:27: Was soll dieser eine Tag alles schaffen auf einmal?
00:24:30: So, wir beruhigen uns alle wieder.
00:24:33: Ich trinke mal kurz ein Schluck Kaffee.
00:24:35: Ihr vielleicht auch, wenn ihr wollt.
00:24:36: So.
00:24:40: So was ich sagen möchte.
00:24:41: Jetzt hab ich mich kurz in Rage geredet.
00:24:43: Aber es ist mir wichtig, dass es euch gut geht.
00:24:45: Weil ich mochte den ersten ersten auch nie.
00:24:47: Aber ich finde, wenn man anfängt, die Jahreszeiten für die Sachen zu mögen, die sie sind und die sie mitgeben, dann kann das so geil sein.
00:24:54: Also wenn ich im Sommer auch die ganze Lebensfreude und die ganze Energie, das ganze Licht ... die ganze Sonne mitnehme, dann macht das auch viel mehr Spaß, als wenn ich da auf einmal anfange, in die große Planungsphase am Schreibtisch zu gehen.
00:25:07: Man muss doch auch ein bisschen in dem natürlichen Flow von so einem Jahr denken.
00:25:12: Denke ich mir manchmal.
00:25:14: Das sind natürlich alles nur freiwillige Ratschläge, das müsst ihr nicht annehmen, wenn ihr nicht wollt.
00:25:18: Aber was ich sagen will ist, wenn ihr Januar, Februar, vielleicht auch noch März einfach nicht mögt, weil es Winter ist, dann findet ihr ein Viertel des Jahres scheiße.
00:25:29: Das bedeutet, Achtung, ein Viertel eures Lebens einfach scheiße.
00:25:34: Also ihr findet einfach ein Viertel Kacke, weil's da stattfindet, wo stattfindet.
00:25:38: So als würde ich sagen, naja, und von ... Das hasse ich jetzt, das Alter.
00:25:43: Einfach, weil's da ist, wo's ist.
00:25:45: Ich glaube, das muss nicht so sein.
00:25:47: Und dabei natürlich großer Disclaimer.
00:25:50: Ich glaube, wer sich davon angegriffen gefühlt hat, der hat jetzt schon ausgeschaltet.
00:25:52: Aber Disclaimer, ich rede natürlich nicht über ... psychische Krankheiten oder über Vorerkrankungen oder über mentale Probleme, die auch unabhängig vom Winter entstehen oder wirklich in Winterdepressionen.
00:26:06: Ich glaube, das ist was diagnostiziertes.
00:26:08: Darüber spreche ich logischerweise nicht und euch schicke ich einfach nur ganz, ganz viel Kraft und es wird auch irgendwann wieder Frühling.
00:26:15: Aber für alle anderen, die einfach aus Prinzip Winterhater sind, ich glaube, es wird euch mehr Freude machen, wenn ihr versucht, den für das zu nehmen, was er ist.
00:26:25: Und ich glaube, das ist ein guter, erster Eindruck gewesen, was ich mit diesem Podcast hier machen möchte.
00:26:31: Denn am Ende ist das ja auch alles halb so wild.
00:26:37: Toll.
00:26:38: Mein Gott, Leute, ich bin richtig froh.
00:26:40: Das hat richtig gut geklappt.
00:26:41: Das ist so aufgängig, wie ich mir das vorgestellt habe.
00:26:43: Das ist perfekt.
00:26:44: Und jetzt Achtung, Breaking News.
00:26:46: Ich habe ja vorhin schon vom Bonus-Teil erzählt.
00:26:48: So, jetzt werden wir uns hier schon mal eingekwatscht haben.
00:26:49: Jetzt können wir anfangen zu reden.
00:26:50: Perfekte.
00:26:52: Ich hab vorhin ja schon von dem Bonus-Teil erzählt.
00:26:54: Der kommt jetzt hier direkt im Anschluss immer.
00:26:57: Ich rede immer über ein Thema, über ein Oberthema, über eine Liste, die ich mir vorher überlegt habe.
00:27:02: Und in diesem Fall ist das große Thema Dinge, die dieses Jahr trennt werden sollten.
00:27:08: Also ... die meines Erachtens nach, und meine Meinung ist daher natürlich nicht mehr wegzudenken aus der Popkultur, das ist ja ganz, ganz ausschlaggebend, Dinge, die dieses Jahr laut mir, laut meiner Meinung, trennt werden sollten.
00:27:20: Und darüber sprechen wir.
00:27:21: Die erste Liste habe ich kuratiert und vorgegeben und ab der nächsten Woche könntet ihr mir da Inspiration schicken für diese Liste, indem ihr einfach unter der aktuellen Folge kommentiert, was ihr was euch da als erstes einfällt.
00:27:33: zu dieser Liste.
00:27:34: Das Thema für die Liste der nächsten Woche, also nicht die Bonusfolge, die jetzt kommt, sondern die dann nächste Woche, an der ihr euch beteiligen könnt, ist Dinge, die jeder denkt, aber niemand sagt.
00:27:46: Ich gebe euch ein Beispiel.
00:27:48: Dinge, die jeder denkt, aber niemand sagt ist, hör auf, mir von deinem Traum zu erzählen.
00:27:52: Es interessiert mich nicht, es hat nicht wirklich stattgefunden.
00:27:56: Es war nur für dich so nachvollziehbar spannend und mich kann's gar nicht abholen, weil du so die Fuß davon erzählst von diesem nicht real stattgefundenen Erlebnis.
00:28:05: Es interessiert mich nicht.
00:28:06: Das sagt aber natürlich keiner.
00:28:07: Man sagt echt?
00:28:09: Erzähl mal, hast du bei mir geträumt?
00:28:12: Waren bei mir Edeka und haben cool?
00:28:16: Erzähl mal weiter.
00:28:18: So, wenn euch da noch was Gutes einfällt, wenn ihr noch einen guten Take zu habt, dann schreibt das gerne in die Kommentare.
00:28:24: Diese Bonus-Folgen sind für gewöhnlich nicht kostenlos, aber damit ihr nicht die Katze im Sack kaufen müsst, ist natürlich die heutige... Folge, die heutige Bonus-Folge kostenlos.
00:28:34: Die Folge an sich ist immer kostenlos.
00:28:35: Die könnt ihr immer einfach jeden Freitag hören.
00:28:37: Aber die Bonus-Folge heute, direkt jetzt hier im Anschluss, könnt ihr direkt weiterhören, die ist kostenlos.
00:28:43: Und da rede ich über Dinge, die dieses Jahr trennt werden sollten.
00:28:46: Ich hoffe, es hat euch gefallen.
00:28:46: bis hierher.
00:28:47: Ihr könnt auf diese Folge reagieren.
00:28:48: Ihr könnt hier kommentieren.
00:28:49: Ihr müsst natürlich dem Podcast folgen.
00:28:52: Ihr könnt mir auch auf allen meinen sozialen Kanälen folgen.
00:28:53: Ihr findet mich überall unter Linnella.
00:28:55: Und ja, ich glaub ... Dann hören wir uns nächste Woche wieder.
00:29:00: Das wird doch super toll hier immer.
00:29:02: Ich freu mich ganz toll.
00:29:02: Danke, dass ihr diese Folge gehört habt.
00:29:04: Danke, dass ihr bis zum Schluss gehört habt.
00:29:05: Und wir hören uns nächste Woche.
00:29:27: Tschüss!
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